Vini-Yoga

Vini Yoga wird der Yoga in der Tradition von Krischnamacharya genannt. Krischnamacharya lebte von 1888 – 1989. Er gilt als der Vater des modernen Yoga.

Sein Ansatz zeichnet sich durch eine sanfte, rückengerechte und dynamische Übungsweise aus. Der Atem spielt hierbei eine zentrale Rolle.

 

 

Zitat aus dem deutschen Ärzteblatt Heft 13 März 2006:

Vini Yoga stellt eine sichere und effektive Methode zur Behandlung von Rückenschmerzen dar“.

 

Besonderheiten von Vini – Yoga:

 

Der Viniyoga ist die besondere Art der Umsetzung des klassischen Yoga nach Patanjali.

• eine grosse Bedeutung hat der Atem.

• dynamisches Üben (kein langes Verweilen in einer Übung), eine Übungsweise, die viel mehr in unsere Zeit passt.

• Das konzeptionelle Verständnis für alle Übungen – eine Körperübung erschließt sich nicht aus ihrer Form, sondern aus einem Konzept und ihrer Funktion.

• Jede Unterrichtssequenz wird nach einem besonderen pädagogischen Prinzip aufgebaut. der Name der Pädagogik ist: Vinyasa krama, d.h. das Voranschreiten in intelligent aufgebauten Schritten.

• Die Schritte sind nicht beliebig, Asanas werden nicht willkürlich aneinander gereiht. Anspruchsvolle Asanas müssen vorbereitet und ausgeglichen werden.

• Viniyoga zeichnet sich vor allem durch seine Variantenvielfalt aus, durch kleine fliessende Bewegungsabläufe und das Chanten (Singen) klassischer Yogatexte.

• Ein Schwerpunkt von Viniyoga ist der individuelle Unterricht (Yogatherapie).

Der pädagogische Ansatz des Viniyoga hat in den 90er Jahren den europäischen – auch den amerikanischen – Yoga stark beeinflusst. Bestimmte Prinzipien sind heute in vielen Yogaschulen selbstverständlich.

 

 

Ein Wort zu den verschiedenen Yogastilen:

 

Zitat von Desikachar, dem Sohn von Krischnamacharya:

„In Wahrheit handeln die verschiedenen Yogatraditionen/-stile alle vom gleichen, nur gehen sie alle von verschiedenen Perspektiven aus (verschiedene Wege zum Gipfel). Eigentlich brauchte es darüber keine Verwirrung geben.

Wenn wir im Yoga eine Richtung wirklich in ihrer ganzen Tiefe verfolgen, so sind in diesem Weg tatsächlich alle anderen Richtungen enthalten“.